Torgelow News
Rom-Exkursion 2026: Reiseblog
15 Schülerinnen und Schüler, eine Stadt und sieben Tage voller Eindrücke: Zwischen Kolosseum, Pantheon, Vatikan, Ostia, Via Appia, Pizza, Pasta und einem unvergesslichen Eis für 50 Euro wurde Rom zu einem Ort, den man nicht nur besichtigt, sondern erlebt. Der Reiseblog nimmt mit in eine Stadt voller Geschichte, Sonne und kleiner Abenteuer.
Donnerstag (21.5.)
Heute ist Tag eins und wir mussten 4 Uhr in der Früh in Torgelow aufstehen, nahmen das Taxi zum Bahnhof, mussten einmal am Berliner Hauptbahnhof aussteigen und kamen dann am Flughafen BER an, wo unser Flugzeug auf uns wartete. Gegen 10 Uhr kam unsere Maschine an und um 14Uhr bezogen wir unsere Zimmer. Anschließend ging es für uns in die Stadt, um etwas zu essen, wo Linus Justus und Leonard 3 Kugeln Eis für 50 Euro gekauft haben, sowie um ein paar Denkmäler bewundern, z.B. das Pantheon, die Piazza Navona, den Trevi-Brunnen und die Spanische Treppe.
Freitag (22.5.)
Am zweiten Tag fuhren wir um 8 Uhr mit dem Bus und mit der Metro zu den Kapitolinischen Museen. Dort konnten wir zum Beispiel die berühmte Wölfin mit Romulus und Remus besichtigen. Justus gab uns eine Einführung in die Geschichte des Kapitols. Zum Mittag gab es einen Snack, den wir uns selber im Lunchpaket vorbereitet hatten. Gegen 15 Uhr fuhren wir dann mit der Metro zum Kolosseum und hatten dort anderthalb Stunden Zeit, um es zu erkunden. Zum Abschluss des zweiten Tages gab es ein gemeinsames Abendessen in der Ferienwohnung: Spaghetti mit Tomatensauce.
(Leonard, Linus und Justus)
Samstag (23.5.)
Am Samstag ging es für uns morgens um 9 Uhr mit dem Bus ins Zentrum Roms, wo wir, nach einem kurzen Fußweg, das Forum Romanum erreichten. Dort haben spannende Vorträge über den Vesta-Tempel (Ella, Elli und Charlotte) und die Curia (Loris und Cassian) angehört. Daraufhin hatten wir die Möglichkeit, mit einer App auf unseren Handys das Forum selbstständig zu erkunden. Durch diese App wurden uns die Geschichten der einzelnen Ruinen nähergebracht, wobei die Liebesgeschichte des Tempels von Antoninus Pius und der Faustina uns besonders im Gedächtnis geblieben ist. Danach hatten wir eine Mittagspause, in der wir uns frei in der Stadt bewegen durften und Zeit hatten, uns etwas zu essen zu kaufen. Gestärkt konnten wir, wieder als große Gruppe vereint, die Caracalla-Thermen aufsuchen. Dort sahen wir große Ruinen, einen modernen Springbrunnen und sehr gut erhaltene Mosaike der damaligen Zeit. Hierzu konnten Leonard und Linus uns einige Informationen geben. Anschließend wanderten wir in den nächstgelegenen Park, in dem wir ursprünglich ein kleines Picknick mit Pizza veranstalten wollten. Das lief aber nicht ganz nach Plan, da die Pizzeria extra für uns öffnen musste und das Essen sehr lange in der Zubereitung gebraucht hat. Nachdem wir damit den Abend hatten ausklingen lassen, fielen wir, nach einem erfolgreichen Tag, ausgelastet und mit vielen neuen Erfahrungen ins Bett.
(Elli, Ella und Charlotte)
Sonntag (24.5.)
Am Sonntag ging es für uns nach Ostia. Wir standen um 7.15 Uhr auf und starteten nach dem Frühstück gemeinsam in den Tag. Wir nahmen den Zug in Richtung der antiken Stadt Ostia. Dort angekommen, besichtigten wir verschiedene beeindruckende Ruinen und bekamen einen guten Einblick in die alte Stadt. Auch hier hörten wir Vorträge über die Geschichte der Hafenstadt von Elisabeth F., das Stadttor von Lina, die Wohnanlagen von Leo und die Wasserversorgung von Elisabeth S. Zwischendurch machten wir eine kurze Pause in einem Bistro und nutzten die Zeit, um uns die Umgebung noch genauer anzuschauen. Anschließend fuhren wir gemeinsam an einen nahegelegenen Strand, an dem wir etwa zwei bis drei Stunden verbrachten. Dort spielten wir Fußball und Volleyball, entspannten uns am Meer und genossen das schöne Wetter beim Sonnenbaden. Zum Abschluss des Tages gingen wir noch zusammen in eine Pizzeria, um typisch italienisches Essen zu genießen. Insgesamt war es ein abwechslungsreicher und schöner Tag mit vielen spannenden Eindrücken und gemeinsamen Aktivitäten.
(Aaron und Maite)
Montag (25.5.)
Am Montag waren wir auf dem Weg zur Vatikanstadt. Unterwegs haben wir uns den Ara Pacis angeschaut, ein altes Friedensdenkmal, das mit beeindruckenden Reliefs geschmückt ist. Aaron und Maite haben uns eine Einführung in die Geschichte dieses Monuments gegeben. Man konnte Szenen aus der Zeit des Augustus sehen, die richtig detailreich waren. Später standen wir im Petersdom und auf dem Petersplatz, über den uns Lilly und Nala einiges erzählen konnten. Im Dom haben wir die riesige Kuppel bestaunt und die berühmte Pietà von Michelangelo. Es war total beeindruckend, so viel Geschichte und Kunst an einem Tag zu sehen.
(Loris, Cassian und Leo)
Dienstag (26.5.)
Unser letzter offizieller Tag in Rom. Auf dem Plan standen einige Sehenswürdigkeiten. Unsere Gruppe teilte sich in zwei, um in kleineren Gruppen zwei verschiedene Museen zu unterschiedlichen Zeiten zu besuchen. Die eine Gruppe besuchte als erstes die Katakomben des Callixtus und dann das Museo delle Mura, die andere Gruppe andersherum. Umhergefahren sind wir mit ausgeliehenen Rädern.
Mit dem Museo delle Mura wurde ein Teil der Aurelianischen Stadtmauer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zu einem kleinen Museum umfunktioniert. Es war eher klein, aber
der Spaziergang auf der Stadtmauer war ganz entspannend, da direkt neben der Mauer ein massiver Garten lag. Es wurden mehrere Treppen bestiegen, diese lösten viel Freude bei uns aus. Man konnte sich aber auch gut vorstellen, wie die Römer ihren Stadt gegen die „Barbaren“ verteidigt haben.
In den Katakomben des Callixtus wurden früher Christen und Christinnen bestattet und sie gehören auch heute noch dem Vatikan. Ein Tourguide hat uns durch die Katakomben geführt und uns Geschichten zu ihnen erzählt, zum Beispiel, dass sie damals von oben nach unten gebaut worden waren. Unter anderem sind hier verschiedene Päpste und die heilige Cecilia begraben. In den Gräbern wurden auch Gemälde und Fresken gefunden sowie Überreste der Marmorplatten, mit denen die Gräber verschlossen wurden. Die Führung war sehr informativ und die Katakomben definitiv einen Besuch wert. (Leider durften wir dort keine Fotos machen.)
Am frühen Nachmittag brachen wir dann mit den Rädern von den Katakomben aus auf, um weiter entlang der antiken Via Appia zu fahren. Diese wurde in Teilen restauriert, aber es sind auch tatsächlich noch einige Stücke vom antiken römischen Pflaster erhalten. An der Seite der ca. 4,5 Kilometer langen Strecke gab es viel Natur, aber auch antike Gräber beziehungsweise deren Grabdenkmale (so etwas wie moderne Grabsteine) zu entdecken. Wir ließen uns nach einer Weile zu einem Picknick im Schatten nieder, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Zurück in der Unterkunft haben wir zum Abendessen Nudeln gekocht und einen schönen abschließenden Abend zusammen verbracht.
(Elisabeth F., Lina, Nala, Elisabeth S.)
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