Torgelow News
Gemeinsam durch den Mudder
Regen? Egal. Matsch? Erst recht. Bei den zweiten Mudder Games im Internat Schloss Torgelow kämpften sich Schülerinnen und Schüler, Elternteams, Kolleginnen und Kollegen sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler gemeinsam durch Wassergräben, Hindernisse, Bäche und jede Menge „Mudder“. Was dabei entstanden ist, war viel mehr als nur ein Hindernislauf.
Nasse Schuhe, schlammige Kleidung, Regen im Gesicht und trotzdem überall lachende Menschen: Genau so haben viele die zweiten Mudder Games auf Schloss Torgelow erlebt. Trotz kräftiger Regenschauer ließen sich unsere Schülerinnen und Schüler die Stimmung nicht verderben und stürzten sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, Elternteams und sogar ehemaligen Schülerinnen und Schülern in das Abenteuer rund um den Torgelower See.
Mit Freigabe des Försters führte die rund vier Kilometer lange Strecke erneut quer durch Wald, Wiesen, Gräben und entlang des Sees. Dabei ging es nicht nur um Schnelligkeit oder sportliche Leistung. Im Mittelpunkt standen Teamgeist, gegenseitige Unterstützung, Durchhaltevermögen und jede Menge gemeinsamer Spaß.
Schon kurz nach dem Start hieß es für die Teams: „Ab in den Dreck“. Danach warteten zahlreiche kreative Hindernisse und Aufgaben auf die Teilnehmer. Es ging über Strohballen, durch Wassergräben und schlammige Bäche, über Kletterhindernisse, Walzen und anspruchsvolle Teamstationen.
Besonders viel Teamarbeit war an Stationen wie „Crew Carry“ gefragt, bei der Teammitglieder sich gegenseitig Huckepack durch den Graben tragen mussten. Bei „Creepy Crawl“ bewegten sich ganze Teams gemeinsam auf allen Vieren durch den Schlamm und durften dabei auf keinen Fall den Kontakt zueinander verlieren. Auch die „Wonder Wall“ konnte nur gemeinsam überwunden werden, denn hier mussten sich die Teilnehmer gegenseitig über eine hohe Wand helfen.
Andere Aufgaben verlangten vor allem Geschicklichkeit, Ausdauer und gegenseitiges Vertrauen. Immer wieder hörte man Anfeuerungsrufe entlang der Strecke, wenn Teams gemeinsam versuchten, die Herausforderungen zu meistern und niemanden zurückzulassen.
Besonders schön war die Atmosphäre zwischen den Generationen. Schülerinnen und Schüler liefen jahrgansübergreifen miteinander, Eltern mit anderen Eltern oder mit Kolleginnen und Kollegen oder ehemaligen Torgelowern durch den Mudder. Überall wurde geholfen, motiviert, gelacht und manchmal auch gemeinsam geflucht, wenn der nächste Wassergraben tiefer war als gedacht.
Dass es während der gesamten Veranstaltung immer wieder kräftig regnete, machte die Mudder Games am Ende eigentlich nur noch authentischer. Denn genau darum ging es: gemeinsam Herausforderungen annehmen, sich gegenseitig unterstützen und über sich selbst hinauswachsen.
Spätestens beim gemeinsamen Finisher-Foto war klar: Die zweiten Mudder Games auf Schloss Torgelow waren erneut weit mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Sie waren ein echtes Gemeinschaftserlebnis voller Energie, Teamgeist und unvergesslicher Momente.
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