Foodtruck Stand 03-2026

Torgelow News

Über zwei Jahre Foodtruck. Ein Projekt zwischen Geduld und Fortschritt

Die Verwirklichung eines Traums: Ein Foodtruck für unser Internat! Vor zwei Jahren begann dieses besondere Projekt mit viel Vorfreude. Seitdem zeigt sich jedoch: Der Weg vom Kauf bis zum einsatzbereiten Truck ist deutlich aufwendiger als gedacht. Ein kleines Update aus einer Baustelle, die Geduld, Handwerk und Durchhaltevermögen verlangt.

Vor zwei Jahren habe ich einen Foodtruck gekauft. Die Idee dahinter war einfach und gleichzeitig voller Möglichkeiten: ein mobiler Treffpunkt, ein Ort für besondere Aktionen, vielleicht auch für kleine kulinarische Projekte rund um unser Internat.

Was zunächst nach einem überschaubaren Vorhaben klang, hat sich inzwischen als deutlich komplexeres Projekt erwiesen.

Seit dem Kauf befindet sich der über 60 Jahre alte Citroën HY immer wieder in den Händen verschiedener Aufbereiter und Handwerker. Jeder Schritt brachte neue Erkenntnisse – und leider auch neue Herausforderungen. Besonders der Zustand des Bodens stellte sich als deutlich problematischer heraus als ursprünglich angenommen.

Seit über einem Jahr steht der Foodtruck nun bei einem Schweißer, der sich intensiv um die Stabilität des Fahrzeugs kümmert. Der Boden des Trucks musste nahezu komplett neu gedacht und konstruiert werden. Auf den ersten Blick sieht die Baustelle derzeit noch ziemlich wüst aus. Doch hinter den vielen offenen Metallflächen steckt eine äußerst sorgfältige und präzise Arbeit.

Ein zentraler Schritt war der Bau eines neuen Trägerarms im Heck, der inzwischen eingesetzt wurde. Ohne diese Konstruktion wäre der Truck langfristig nicht stabil genug gewesen. Diese Arbeiten sind zeitintensiv, technisch anspruchsvoll und erfordern viel handwerkliche Erfahrung.

Aktuell entsteht in der Mitte des Fahrzeugs die neue Struktur, auf der später die Karosserie wieder aufgebaut werden kann. Gleichzeitig dient diese Konstruktion als Aufhängung für die Bodenverstrebungen. Lange Streben verbinden künftig den Boden mit dem neuen Trägersystem und sorgen dafür, dass das Fahrzeug auch unter Belastung stabil bleibt.

Der nächste Schritt klingt fast paradox: Nachdem alles zunächst zusammengebaut wurde, wird der Boden wieder auseinandergenommen. Anschließend werden die einzelnen Elemente versiegelt, bevor sie endgültig verschweißt werden. Erst so kann sichergestellt werden, dass der Foodtruck das zukünftige Gewicht der Ausstattung und Nutzung dauerhaft tragen kann.

Es ist ein Projekt, das deutlich mehr Geduld verlangt, als ich am Anfang erwartet hätte. Offen gesprochen: Mir geht allmählich ein wenig die Puste aus. Manchmal frage ich mich, ob ich am Ende vielleicht doch eine Niederlage erleben werde und dieses Projekt aufgeben muss.

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