Die traditionell alle zwei Jahre stattfindende Skifreizeit in Obertauern in Österreich ist sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für das ganze pädagogische Team vom Internat Schloss Torgelow ein absolutes Highlight.

Auch 2020 startete die große Internatsgemeinschaft um 00:00 Uhr in Mecklenburg-Vorpommern, um am nächsten Tag zur Mittagszeit am Zielort anzukommen. Im Jugendhotel „Tauernhof“ wurden dann schnell die Zimmer bezogen, Ski und Snowboards ausgeliehen und beim Begrüßungsabend die Ski- und Snowboardlehrer kennengelernt.

Am nächsten Tag warteten auf die Wintersport-Anfänger und -Profis beste Bedingungen in den österreichischen Bergen. Die Wetter Apps kündigten aber an, dass das Wetter nicht so bleiben sollte. Am nächsten Tag mussten die Skifahrer, Snowboarder und Langläufer bereits mit Regen kämpfen. In der Nacht spürten die Torgelower in den Betten des „Tauernhof“, dass sich da „was zusammenbraut“. Der Wind rüttelte heftig an den Fenstern und wo tagsüber noch Regen vom Himmel gefallen war, wirbelten jetzt dicke Schneeflocken durch die Orkanböen.

Mutig und warm eingepackt wagten sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Begleiter noch einmal raus. Am Mittag wurde dann aber klar: Es geht nicht mehr. „Alle rein“! Statt Piste, Hütte und Ausflugsprogramm stand jetzt Sport in der Halle, Skat oder Tabu spielen auf dem Tagesplan. Und auch der nächste Tag brachte keine Besserung: Alle blieben erneut im Haus und starteten in die nächsten Spielerunden. Und dann?

Dann kam die Sonne, der Pulverschnee und ganz viel Winterglück. Endlich konnten wieder alle Schülerinnen und Schüler und das ganze Begleiterteam auf „die Bretter“ und das Traumwetter, die „gschamckigen“ österreichischen Spezialitäten und die tolle Bergkulisse genießen.

Unser Fazit 1: Obertauern schweißt zusammen. Obertauern macht viel Spaß. Obertauern ist immer ein Abenteuer.

Unser Fazit 2: Alle hatten sehr viel Geduld! Danke an alle, die die Wetterkapriolen mit viel Humor, Verständnis und Gemeinschaftsgefühl „weggespielt“ haben. Und ein herzliches Dankeschön an Familie Kirchner und an das Team des Tauernhofs.

Unser Fazit 3: Das Wetter in den Bergen ist unberechenbar.