Bastian Große siegt im Landeswettbewerb von "Jugend forscht"

Bastian Große Landessieger bei "Jugend forscht"

Ich habe einen Getränkeautomaten für den Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am 19. Und 20 März 2013 in der Rostocker Stadthalle gebaut und programmiert. Jugend forscht ist ein Wettbewerb, bei dem Jugendliche ihre Erfindungen und Ideen vorstellen können – da habe ich mitgemacht.

Mit der Vorbereitung meiner Idee für den Wettbewerb habe ich in den Weihnachtsferien begonnen, indem ich mir Pläne für den Getränkeautomaten gemacht habe. Für Jugend forscht muss jeder Teilnehmer einen Text abgeben in dem die Arbeit oder Erfindung beschrieben und erklärt wird. An den Wettbewerbstagen muss die Idee weiterhin vor der Jury präsentieren und verteidigt werden. Den Text habe ich Mitte Februar abgegeben. Deshalb musste ab Ende Januar der Bau am Automaten ruhen. Als der Text abgegeben war, baute ich an meinem Automaten weiter. Im Endeffekt bestand der Automat aus zwei NXT-Robotern, Holz, LEGO-Technik-Bauteilen, LEGO-Teilen und Teilen aus einem Stabil-Baukasten. Ziel des Getränkeautomaten war die Gelderkennung, die Wechselgeldausgabe und die Ausgabe der Getränkedose und dies funktioniert wie folgt. Der Kunde wirft eine oder mehrere Münzen in den Automaten hinein, diese rollen auf einer schrägen Holzplatte in Richtung von drei unterschiedlich großen, runden Löchern. Die Löcher sind auf der Holzplatte von klein nach groß aufgereiht um die Münzen zu sortieren. In jedes Münzloch passt nur eine bestimmte Münzsorte hinein. Hinter jedem Münzloch ist ein Schacht mit einer Lichtschranke platziert. Wenn diese Lichtschranke durch eine Münze durchbrochen wird, wird diese erkannt. Somit kann der Automat 50 Cent-, 1 Euro- und 2 Euro-Münzen erkennen. Derzeit ist der Preis einer Getränkedose ein Euro. Dieser Preis wird von dem eingeworfenen Geld abgezogen und das entsprechende Wechselgeld herausgegeben. Dies geschieht indem eine Spindel eine Plattform mit Münzen hochdreht und ein Schlagarm die oberste Münze in einen Auffangkorb schiebt. Anschließend wird eine Dose herausgegeben. Die Dose rollt eine schiefe Ebene herunter in einen weiteren Auffangkorb. Im Hintergrund stehen zwei NXT-Roboter, die ich programmiert mit LabView habe, damit der Ablauf funktioniert.

Mit diesem Automaten trat ich in Rostock in dem Themengebiet Mathematik und Informatik an. Bei dem Wettbewerb haben 46 Projekte in sieben verschiedenen Themengebieten um Platzierung auf den Siegertreppchen gekämpft. Jedes Projekt hatte einen kleinen Tisch und eine Plakatwand um seine Idee oder Erfindung mit einem Plakat vorzustellen. Am ersten Tag baute ich meinen Stand auf und hatte die Möglichkeit mir die Projekte der anderen Teilnehmer anzusehen. Nach dem Mittag stellte ich meiner Idee mit einer Präsentation der Jury vor. Am zweiten Tag war der Saal für Besucher, Presse und Fernsehen geöffnet. Ab 15:30 Uhr fand die Preisverleihung statt. Ich habe die Jury mit meiner Idee überzeugen können und den 1. Platz in dem Wettbewerb „Schüler experimentieren“ in der Themengebiet Mathematik und Informatik errungen!

Ich habe mich über den 1. Platz riesig gefreut. Mir hat die Arbeit und das Tüfteln riesig Spaß gemacht und ich möchte nächstes Jahr unbedingt mit einer neuen Idee antreten – diese Idee habe ich schon!'

Bastian Große