Deutsche Gedächtnissport-Elite trifft sich auf Schloss Torgelow

Am 12. März 2011 treffen sich die besten Gedächtnissportler Deutschlands zur 9. Norddeutschen Gedächtnismeisterschaft. Austragungsort ist in diesem Jahr Schloss Torgelow. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat der Bildungsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Herr Henry Tesch, übernommen.

Rund 40 Denksportlerinnen und Denksportler messen sich in sieben verschiedenen Disziplinen und ermitteln in den Kategorien Kinder, Jugend und Erwachsene die neuen Norddeutschen Gedächtnismeister. Mit Hilfe sehr effektiver Gedächtnistechniken memorieren die Teilnehmer Hunderte von Geschichtsdaten, Gesichtern, Spielkarten oder Zahlen.

Das Teilnehmerfeld ist sehr hochrangig besetzt. Nicht nur die amtierenden norddeutschen Vorjahressieger befinden sich unter den angemeldeten Teilnehmern.

Die Gedächtnissportler aus Norddeutschland haben im Jahr 2010 zudem auch sämtliche Alterskategorien der Deutschen Meisterschaft gewinnen und bei zurückliegenden internationalen Veranstaltungen viele bedeutende Erfolge erringen können. Der Veranstalter (memoryXL, Europäische Gesellschaft zur Förderung des
Gedächtnisses e.V.) geht fest davon aus, dass während der eintägigen Meisterschaft weitere neue Weltrekorde aufgestellt werden, die die unglaublichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns unter Beweis stellen.

Schloss Torgelow hat sich in den letzten Jahren zu dem Trainingsschwerpunkt im deutschen Gedächtnissport für Jugendliche entwickelt und sich daher erfolgreich um die Ausrichtung der Norddeutschen Gedächtnismeisterschaft beworben.

Schülerinnen und Schüler des Internats konnten in den vergangenen zehn Jahren viele nationale und internationale Meisterschaften gewinnen( u.a. bereits 7 x den Titel des Jugend-Weltmeisters).

Lucy Wegner (10 Jahre alt, 7. Klasse), eine der Youngsters im Gedächtnissport, ist nach wie vor von den Möglichkeiten der Gedächtnistechniken fasziniert: „Es ist cool, dass ich mir beim Gedächtnistraining viele fantasiereiche Geschichten ausdenken kann und auch in der Schule die Tricks anwende. So stelle ich mir beispielsweise vor, wie Goethe unter seiner Kapuze ein Telefon versteckt, um mir sein Geburtsjahr 1749 zu merken!“