# Zwischen Gipfelglück und Almleben: Teamprojekt Outdoor in Bayern

> URL: https://www.schlosstorgelow.de/teamprojekt-outdoor-bayern  
> Language: de  
> Description: 700 Höhenmeter mit vollem Gepäck, Küchendienst auf der Alm, Wanderungen durch die bayerischen Berge und jede Menge gemeinsame Arbeit: Das Teamprojekt Outdoor von Schloss Torgelow …

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*700 Höhenmeter mit vollem Gepäck, Küchendienst auf der Alm, Wanderungen durch die bayerischen Berge und jede Menge gemeinsame Arbeit: Das Teamprojekt Outdoor von Schloss Torgelow verbrachte eine abenteuerliche Woche auf der Priener Hütte am Geigelstein. Muskelkater inklusive!*

**Mit vollem Gepäck in die Berge**

Am Sonntagmorgen ging es los: müde Augen, volle Rucksäcke und eine lange Zugfahrt quer durch Deutschland. Unser Ziel war Aschau am Chiemsee, von wo aus wir zur Priener Hütte aufsteigen wollten.

In Aschau angekommen, hatten wir zunächst Glück. Statt wie befürchtet zweieinhalb Stunden auf den Bus warten zu müssen, brachte uns Marlene mit ihrem bayerischen Dialekt in einem kleinen, ziemlich vollgepackten Taxi zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Dann begann der eigentliche Aufstieg: sieben Kilometer und 700 Höhenmeter lagen vor uns. Vorbei an Kühen, grünen Wäldern und mit Blick auf die Berge wanderten wir immer weiter bergauf.

Nach rund drei Stunden erreichten wir im Dunkeln unsere Unterkunft. Handyempfang? Fehlanzeige! Dafür wartete ein warmes Abendessen auf uns. Müde, erschöpft und vor allem hungrig stürzten wir uns auf unsere erste Mahlzeit und fielen anschließend in unsere Hüttenschlafsäcke.

**Holz stapeln, Wasserrinnen freimachen und Küchendienst**

Am nächsten Morgen erwartete uns ein typisches Almfrühstück mit selbst gebackenem Brot, Milch von den eigenen Kühen und Joghurt.

Anschließend lernten wir Daniel, den Almwirt, kennen. Er sollte uns in den kommenden Tagen mit verschiedenen Aufgaben rund um die Hütte versorgen.

Unsere erste Aufgabe klang zunächst recht überschaubar: Aus einem großen Holzhaufen sollte ein ordentlich gestapelter Holzvorrat im Keller werden. Zu unserer eigenen Überraschung waren wir damit schon am ersten Tag fertig.

Also ging es gleich weiter. Auf dem Berg mussten Wasserrinnen freigemacht werden, damit das Regenwasser bei schlechtem Wetter richtig abfließen konnte.

Den Abend ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen – mit Blick auf die Berge und einer ziemlich zufriedenen Truppe.

**Käse, Kompost und jede Menge Teamarbeit**

Am nächsten Tag wanderten wir zur Burger-Alm, einer Käserei, wo wir bei herrlicher Aussicht auf die bayerischen Berge zu Mittag aßen.

Am Nachmittag wartete wieder Arbeit auf uns. Diesmal mussten wir den Kompost umgraben und die Garagenausfahrt von Kieselsteinen befreien.

Mit viel Kraft und vor allem guter Teamarbeit schafften wir auch diese Aufgaben. Dabei stellten wir fest, dass viele Hände tatsächlich ein schnelles Ende machen.

**Gipfelglück auf dem Geigelstein**

Am Mittwoch stand eine besondere Wanderung auf dem Programm. Unser Ziel war der Geigelstein, der Hausberg der Priener Hütte.

Jeder ging in seinem eigenen Tempo, und Stück für Stück arbeiteten wir uns den Berg hinauf. Einige schafften schließlich auch noch den letzten Anstieg bis zum Gipfelkreuz.

Die Freude war groß und der Stolz deutlich zu sehen. Natürlich wurden Fotos gemacht und ein Eintrag ins Gipfelbuch geschrieben. Danach ging es zurück zur Hütte, wo das Mittagessen auf uns wartete.

Am Nachmittag stand Hausarbeit auf dem Programm. Der Flur wurde gewischt und gesaugt, Teppiche wurden ausgeschüttelt und die Fußabtreter gereinigt.

Als Belohnung gab es am Abend Kaiserschmarrn – nach so einem Tag genau das Richtige!

Anschließend trafen wir uns noch zu einem gemütlichen Lounge-Abend. Mit viel Lachen und guten Gesprächen ging ein weiterer schöner Tag zu Ende.

**Wenn der Almwirt neue Aufgaben findet**

Zu unseren täglichen Aufgaben gehörte auch der morgendliche Küchendienst. Immer zwei aus unserer Gruppe halfen dabei, das Frühstück für die Hüttengäste vorzubereiten.

An unserem letzten vollständigen Tag spielte das Wetter leider nicht mehr mit. Zunächst wussten wir nicht so recht, was wir unternehmen sollten. Doch Daniel hatte schnell neue Aufgaben für uns gefunden.

Ein alter Schrank musste aufgebaut, Sperrmüll auf einen Anhänger geladen und Einkäufe ausgeladen werden.

Während wir arbeiteten, begann es kräftig zu regnen und zu winden. Als schließlich alles erledigt war, setzten wir uns gemeinsam in die warme Hütte, tranken etwas und ruhten uns aus.

Die vergangenen Tage hatten ihre Spuren hinterlassen. Wer in die Runde schaute, sah rote Bäckchen und müde Augen.

Am Abend wartete noch eine letzte Aufgabe: Brote für die Heimfahrt schmieren.

**Abschied von der Alm**

Am nächsten Morgen hieß es bereits um sechs Uhr aufstehen. Noch im Dunkeln machten wir uns mit unserem gesamten Gepäck auf den Weg hinunter ins Tal.

Hinter uns lag eine Woche mit anstrengenden Wanderungen, ungewohnten Aufgaben, viel frischer Bergluft und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse.

Wir haben Holz gestapelt, Wege freigeräumt, geputzt, gekocht, Berge bestiegen und vor allem viel miteinander gelacht.

**Eine abenteuerliche, anstrengende und richtig lustige Woche ging zu Ende!**
