# Mambo Italiano- oder die Reise ins Land, in dem die Zitronen blühen…

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> Language: de  
> Description: Die Teamprojekte Kunst und Schülerzeitung reisten im September an den Gardasee.

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2                 Teamprojekte, 17 Schüler, ein Projektleiter, eine Schulleiterin,               ein Lehrer und ein Busfahrer, sowie ein Bus, fünf Appartements,               19 Stunden Geduld… und eine Mission,  
               mehr braucht man nicht für eine Teamprojektfahrt wie die Unsere.  
   
               Mit einem der wenigen Ziele außerhalb von Deutschland,  waren wir auch die ihre sieben Sachen zusammen packten, um sie möglichst  pünktlich                              in dem eigens für die Teamprojektfahrt gemieteten Bus zu  verstauen.               Nach anfänglicher Aufregung und einigem Chaos um die  Sitzplätze               kehrte ziemlich schnell Ruhe ein und den ersten Pionieren  fielen               die Augen zu.

Trotz                 der zahlreichen Pausen wurde das Busfahren recht schnell anstrengend                 und wir trösteten uns mit dem Gedanken an die               warme italienische Herbstsonne, die mit den tristen Wolken, die               wir morgens in München vorfanden, nicht viel gemeinsam haben               konnte. Doch irgendwann hat auch die längste Busfahrt ein               Ende und so erreichten wir gegen 17.00 Uhr endlich das wunderschöne               Tignale am Gardasee. Der Anblick, der sich uns dort bot, entschädigte               uns für alles und wir waren uns umgehend einig, dass wir mit               unserer Teamprojektfahrt wieder einmal den  „Jackpot“ geknackt               hatten.

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Zu viert untergebracht in kleinen Appartements mit eigener Terrasse und Blick auf den Gardasee begann noch am selben Abend unser Abenteuer Italien.  
  
Als „Selbstversorger“ sollten wir eine Woche lang selbst kochen und wurden sogleich mit ungeahnten Herausforderungen konfrontiert. So mussten wir beispielsweise die Gegend nach einem Supermarkt absuchen und uns mit der Funktionsweise eines Gasherdes auseinandersetzen. Doch nachdem auch diese Hürden überwunden waren, saßen letztendlich alle Appartement-Bewohner vor gefüllten Tellern auf ihren Terrassen.

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Diese                 Stärkung war im Hinblick auf die kommende Woche auch  dringend               nötig, denn unser Projektleiter hatte bei der gestaltung  des Programm wirklich ganze Arbeit geleistet. Unser Weg führte uns vom               Balkon in Verona, vor dem einst Romeo Julia seine Liebe  gestanden               hatte und furchteinflößenden Fantasywesen, die Laura               ein Messer an die Kehle hielten und anderen Passanten die  Frisur               und somit wahrscheinlich auch den Tag zerstörten, über               den Monte Baldo, von wo aus wir den ganzen Gardasee  überblicken               konnten, nach Mailand, wo wir die berühmten  Ausstellungsräume               von dem Mosaikhersteller Bisazza besichtigten und einfach  nur mal               shoppen waren. Ein großes Highlight für die meisten               von uns war mit Sicherheit der Besuch auf dem Weingut mit  anschließender               Kostprobe…

Inspiriert                 durch die vielen verschiedenen Eindrücke des Tages               begannen wir meist schon direkt im Bus unsere Ideen aufs Papier               zu bringen. Die Ergebnisse stellten wir abends vor und feilten               gemeinsam mit Herrn Meyer an den bestmöglichen Formulierungen,               während Herr Geschewski mit seinem Kunstprojekt die gelungensten               Fotos aussuchte. Und wenn uns dann einmal die Köpfe zu sehr               rauchten, konnten wir uns schnell im angrenzenden Pool abkühlen.

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Bei so vielen Möglichkeiten und Aufgaben verging unsere Teamprojektfahrt wie im Flug und schon hieß es wieder „Koffer packen.“ Nach dieser Woche versteht es sich wohl von selbst, dass wir von der Rückfahrt nicht mehr viel mitbekamen und schneller wieder in Torgelow waren, als wir gedacht hatten.
