# Architektur hautnah

> URL: https://www.schlosstorgelow.de/architektur-hautnah  
> Language: de  
> Description: Kunstschülerinnen in der Hauptstadt auf den Spuren großer Baumeister.

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![Architektur hautnah](https://www.schlosstorgelow.de/wp-content/uploads/2025/07/kunst_arch_2009-1.avif "Architektur hautnah")

„Architekturgeschichte finde ich jetzt total spannend!“ Zu                 dieser überraschenden Aussage ließ sich eine Kunstschülerin                 des Hauptfachkurses am letzten Wochenende auf unserer zweitätigen                 Architekturexkursion in Berlin hinreißen.  
   
                 Mit einem Minibus erkundeten wir zwei Tage lang die Hauptstadt                 und lernten Bauwerke aus unterschiedlichen Architekturströmungen                 kennen. Jede Schülerin hatte sich im Vorfeld ein Bauwerk                 ausgewählt, sich mit dem Architekten und der Gestaltung                 und Nutzung des Objektes intensiv auseinander gesetzt.   
   
                 So erklärte uns Sandra die Beschaffenheit der Reichstagskuppel,                 Julia brachte uns das riesige, unnahbare Kanzleramt nahe, Sinah                 begeisterte uns für den postmodernen Bau der Britischen                 Botschaft. Spannend fanden wir die Gestaltung des Corbusier-Hauses                 als „Wohnmaschine“. Schließlich vermittelte                 Cosima uns trotz Nieselregens die Neuerungen von Bruno Tauts                 Hufeisensiedlung aus den 20er Jahren, die gerade vor wenigen                 Tagen zum UNESCO Kulturerbe erklärt worden war. Auch das                 Berliner Olympia-Stadium, die Neue Nationalgalerie Mies van der                 Rohes und schließlich das Jüdische Museum standen                 auf dem Programm. Wir waren in Michelles Referat  „leider“ so                 vertieft, dass wir nicht bemerkten und erst später darauf                 aufmerksam gemacht wurden, dass der Architekt Daniel Libeskind                 höchstpersönlich vorbeigekommen, dann aber in eine                 Limousine gestiegen und – weggefahren war. Was für                 eine entgangene Chance!! Wie gerne hätten wir den Architekten                 zu seinem interessanten Bau befragt!  
   
                 Nach getaner Arbeit ließen wir es uns am Abend gut gehen:                 Bei Livemusik entspannten wir im Prenzlauer Berg und Sandras                 Vater grillte für uns am Wannsee.  
   
                 Alles in allem können wir zufrieden auf zwei tolle Berliner                 Tage zurückblicken und finden mittlerweile Architekturgeschichte                 tatsächlich interessant!
