Österreich 2006:

Über 24 Golfer die auszogen ihren Schwung zu suchen und über 4 die ihn tatsächlich fanden

Eine dieser 24 Golferinnen und Golfer bin ich, Kirsten Hörl (Teambetreuerin) und ich möchte Ihnen in diesem offenen Brief etwas über die Projektfahrt, über den Golfschwung und über die Mitglieder des Golfteams berichten.
 
 Liebe Leser,
 
 unsere Projektfahrt führte uns diesmal in die österreichischen Dolomiten in das Hotel Dolomitengolf, schön gelegen an einem anspruchsvollen 27 Loch Platz, der trotz der bergigen Kulisse ein flaches Layout hatte. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, am Platz lag es also nicht!


 Dolomitengolf

Traditionell teilten wir uns in zwei Teams auf und verlegten den aktuell laufenden Ryder Cup aus England nach Österreich. Es traten gegeneinander die Teams „Sieger der Herzen“ und „Diddi und die wilden Kerle“ an!

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, ich war im Team „Sieger der Herzen“ und wir blieben es: die Sieger der Herzen! Noch einmal herzlichen Glückwunsch an: Robert, Cornelius, Yannik, Moritz, Alexander, Daniel, Felix, Simon, Herr Bütow, Herr Wasielewski.....….und natürlich an Diddi.

Kommen wir zur versprochenen Schwunganalyse: meiner ist von „außen“, der von Antonio zu „schnell“, der von Theresa „leicht gekreuzt“ und der von Elisa ist „zu wenig gedreht“. 


 An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass ich meinen Schwung in Österreich nicht gefunden habe. Ganz im Gegensatz zu Catharina, Lisa, Alexander und Max, die nach nur einer Woche ihre Platzreife mit Bravour bestanden haben.

Was wir während unserer Teamprojektfahrt gemacht haben? Wir haben Golf gespielt, weil das Golfen einen nicht loslässt, es packt einen und kann süchtig machen. Ein gutes Beispiel dafür ist Steffen Bütow, unser kaufmännischer Leiter, der uns begleitete. Er hat während der Woche die meisten Golflöcher der gesamten Gruppe gespielt, nämlich 171 (durchschnittlich mehr als 24 Löcher am Tag)! An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Herr Bütow deshalb einmal abends beim gemütlichen Zusammensein einschlief. Mit Recht, Herr Bütow!

Was ich von meinen Golfschwung einmal abgesehen gefunden habe? Ich habe Schülerpersönlichkeiten gefunden, die ein Team bilden, die sich gegenseitig unterstützen und helfen. Die Seite an Seite für ihre Mannschaft gekämpft haben, die dabei immer fair blieben und nie die Motivation verloren haben und war der Kampf auch noch so aussichtslos. Ich habe zudem noch das Lob der Hotelgäste genießen dürfen, was für tolle Schülerinnen und Schüler wir haben. Ich habe auf den Golfrunden neue Schüler kennen und schätzen gelernt und bei der Suche nach meinen Schwung war ich oft in der Rolle der Lernenden und dieser Perspektivwechsel hat mir sehr gut getan. 


  

An dieser Stelle sei zu Guter Letzt darauf hingewiesen, dass ich wieder mit Euch fahren würde! Mit oder ohne Schwung! Aber, ich bin zuversichtlich und wir werden im nächsten Jahr angreifen und uns den Sieg zurückerobern. ?
 
 Ich habe vergessen etwas über das Wetter zu sagen? Wie soll es schon gewesen sein, wenn Engel reisen??!

 Mit lieben Grüßen an mein Golfprojekt,

 Kirsten Hörl (HCP 29,5!!!!)