Toulouse 2008

Am
13.03.2008 begann unsere Fahrt nach Toulouse. Vom Warener Bahnhof
fuhren wir nach Berlin und weiter zum Flughafen Schönefeld.
Unsere Gruppe: Rebecca, Felix, Ole, Jonathan, Thomas, Phila, Melanie,
Tobias, David, Christina, Neleke, unsere Französischlehrerin
Frau Ujma und die Lateinlehrerin Frau Mark waren schon ganz aufgeregt,
was uns in Frankreich erwarten würde.
Als wir in Paris zwischenlandeten, spürte man schon das französische
Flair. Alle sprachen Französisch, überall gab es Baguettes.
Aber allzu lange konnten wir uns nicht umschauen, denn wir mussten
unser Gepäck abholen und neu einchecken, um den Flieger nach
Toulouse zu erreichen. Um ca. 20.00 Uhr landeten wir völlig
erschöpft in Toulouse. Wir schnappten unser Gepäck und
liefen raus zu den Minibussen, die uns zu unserem Hotel, Formule
1, befördern sollten. Nach der Zimmerzuweisung gingen wir
zu Bett, um für den nächsten Tag mit Schulführung,
Einstufungstest und Stadtführung fit zu sein.
Um 8.00 Uhr am nächsten Morgen begann unsere Fahrt in die
Innenstadt. Unterwegs fiel uns besonders die außergewöhnliche
Architektur auf. Außerdem duftete es überall nach frischen
Backwaren. Lange Marktstände mit frischem Obst prägten
das Bild.
In der Schule angekommen, mussten wir nach einer herzlichen Begrüßung
durch die Schulleitung einen mündlichen Sprachtest absolvieren.
In diesem wurde unser Kenntnisstand ermittelt, so dass alle Schüler
in die richtige Lerngruppe eingestuft werden konnten. Die Gruppe
A1 für Anfänger und A2 bis B1 für die, die am besten
alle bisherigen Kenntnisse anwenden konnten.
Nach dem mündlichen Einstufungstest führte uns eine
Lehrerin, die glücklicherweise auch Deutsch sprach, durch
die Stadt. Anschließend durften wir uns allein in der Stadt
aufhalten.
Am Samstag fuhren wir nach Carcassonne, um dort die berühmte
Festung zu besichtigen. Leider war es nicht mit dem versprochenen
Sonnenschein. Es regnete ohne Ende.
Am Sonntag fuhren wir in Toulouse zum Luft- und Raumfahrtmuseum
„Centre de l’espace“. Wir konnten vieles selbst
ausprobieren. Es gab i-max Kinos, eine begehbare Rakete und viele
andere interessante Dinge.
Schon war das Wochenende vorüber und wir bereiteten uns auf
unseren ersten Schultag vor. Sehr aufgeregt und ein wenig schüchtern
begaben wir uns in die Klassen. In der A1 gab es außer uns
noch 8 Erwachsene aus fast allen Teilen der Welt, USA, Mallorca,
Australien, Österreich und Russland. Es war interessant,
in einer solch internationalen Klasse dabei zu sein.
Am
Vormittag gab es eine Pause, in der wir uns mit frischen Schokocroissants
stärkten. In der Mittagspause ernährten wir uns dann
„gesund“ mit Pizza, Döner oder Croissants.
Anschließend gingen wir zum doppelstündigen Nachmittagsunterricht
bei Evelyne. Sie brachte uns die französische Sprache auf
unterhaltsame Weise nahe .Wir lernten Rollenspiele und schauten
Filme an.
Nach dem anstrengenden ersten Unterrichtstag begaben wir Mädchen
uns auf Shoppingtour. Bis Donnerstag war der Tagesablauf stets
der gleiche. Nach dem Unterricht unternahmen wir dann manchmal
gemeinsam etwas als Gruppe. Wir gingen z. B. ins Kino oder zum
Essen in ein landestypisches Restaurant.
Am Freitag brachen wir schon früh auf, um nach Hause zu fliegen.
Wir wussten schon vom Hinflug, dass wir uns beim Einchecken in
Paris beeilen müssen, doch unser Flieger hatte schon in Toulouse
30 min. Verspätung, und so nahm das Unglück seinen Lauf.
Am Gepäckband in Paris kam wessen Gepäck als letztes?
Natürlich unseres! Frau Ujma, die schon vorgelaufen war,
um unseren Weiterflug dennoch zu sichern, schüttelte hoffnungslos
den Kopf. Viele von uns brachen in Tränen aus, denn alle
waren darauf eingestellt, noch am gleichen Tag nach Hause zu kommen.
Zum Glück bekamen noch drei von uns doch noch einen Heimflug.
Wir anderen mussten bis zum folgenden Tag warten.
Doch wir, die da bleiben mussten, ließen uns den sonnigen
Tag nicht vermiesen: wir machten eine Tour ins Stadtzentrum. Das
war ein einmaliges Erlebnis.
Insgesamt machte uns die Fahrt sehr viel Spass und wir versprachen
uns - sollte es die Möglichkeit im kommenden Jahr nochmals
geben - dass wir alle wieder dabei sein wollten
Von hier aus noch einmal einen herzlichen Dank an Frau Ujma und
Frau Mark.
Merci.