Jugend forscht 2006


 
Mit den Erfahrungen des letzten Jahres versuchten wir in diesem Jahr, unseren Erfolg bei "Jugend forscht" zu wiederholen. Am Dienstag den 28. März war es dann soweit.
 
5 Uhr 15 aufstehen, frühstücken und sich mental auf die bevorstehenden Zugfahrt nach Schwerin vorbereiten. Am Bahnhof trafen sich dann alle „Jugend forscht“ Teilnehmer unserer Schule, Marthe Haug, Laura Wiehle, Leokardia Fötisch, Birte Große und Claudia Wille. Noch verschlafen stiegen wir in den Zug auf dem Weg ins Ungewisse. Die morgendliche Müdigkeit und Stille schlug langsam in Aufregung über das Kommende um. Werden wir bestehen?
 
Hinter dem Klischee von Spaß und Freude in Schwerin steckt eine gewisse Hintergrundarbeit, nicht zuletzt die Basis für die Teilnahme am Wettbewerb. Frau Henschkes Unterricht hat grundlegende Maßnahmen zur Teilnahme getroffen, indem sie eine Projektarbeit unter anderem über Ölhaverien im Geographieunterricht schreiben ließ. Diese Arbeit befasst sich mit den Risiken und Chancen der derzeitigen Ölbekämpfung. Weiterhin gab uns die Beschäftigung mit Sekundärliteratur die Möglichkeit für Experimente und Chancensuche für neue Bekämpfungsmethoden. Diese Methoden sind ausführlich und anschaulich beschrieben, was uns wiederum die Grundlage für Diskussionen und neue Erkenntnisse lieferte. Unter anderem führten wir auch eine Unterhaltung mit dem Ministerpräsidenten Harald Ringsdorff über die Auswirkungen des Öls und dessen Bedeutung für die Umwelt.
 
Die Auseinandersetzung mit Sekundärliteratur stellt einen relativ anspruchsvollen Teil der Arbeit dar, wenn man mit der Absicht zu gewinnen am Wettbewerb teilnimmt.
 
Weiterhin trafen wir Vorbereitungen in Bezug auf den Ausstellungsstand und dessen Präsentation. Dies war schließlich ein anderer ausschlaggebender Faktor für die Jurymitglieder, die uns bewerteten. Mittwoch Nachmittag kamen dann die entscheidenden Minuten. Nachdem wir schon mit anderen Teilnehmern über unser Projekt gesprochen hatten, kamen nun die Fachkundigen. Sie hörten sich unsere Kurzvorstellung über Ölhavarien an und stellten dann Fragen, um noch tiefgründigere Aussagen von den Teilnehmern zu erfahren.


Der 3. Platz im Fachgebiet Geo – und Raumwissenschaften, den uns die Jury zusprach und Harald Ringsdorff verlieh, bestätigt die Forschungsarbeit, die wir geleistet haben.
 
Alles in allem war Schwerin auch im 2. Jahr ein Abenteuer, in dem man sein Wissen unter Beweis stellen musste.
 
Außerdem wollen wir an Schüler appellieren, die unseren Erfolg wiederholen oder steigern wollen.

 

Claudia Wille und Birte Große