Teamprojektfahrt Tennis 2012

Wir, fünfzehn Schüler – Lena Becker, Maurice Bode, Ogulsona Gourbanberdiyeva, Karl Gustav Helm, Otto Ludwig Helm, Friedrich Johansen, Mevra Korkmaz, Paula-Sophie Pries, Jennifer Richter, Sina Schawe, Kersten Schütze, Eva Vest, Vivien Wagenknecht, Florian Wolf und Sophia Zander –, sowie Frau Nützmann, Frau Shaik Omar und Herr da Silva, verbrachten eine Woche in Hamburg, im „Racket Inn Sporthotel“, wo uns zwölf Außen- und vier Hallenplätze, ein Sportstudio inklusive Squashhallen und ein Wellnessbereich zu intensivem Training und wohltuender Entspannung zur Verfügung standen. Diese Angebote trotz des anstrengenden morgendlichen Trainings von drei Stunden von vielen Schülern genutzt.

Unsere vier professionellen Trainer konnten uns technisch und strategisch viel vermitteln, so dass wir einander in morgendlichen Trainingssequenzen bei meist trübem Regenwetter bald gegenseitig mit gesteigerter Spielstärke überraschen konnten. Viele unserer ‚Anfänger‘ haben in kurzer Zeit deutliche Fortschritte gemacht. Den sportlichen Abschluss bildete ein Turnier unter den Mitstreitern, das jedoch aus Zeitmangel nicht abgeschlossen wurde. Beim nächsten Trainingsnachmittag wird das Turnier erneut angesetzt. Dem Sieger winkt ein besonderer Preis von bleibendem Wert.

Als Team haben wir auch lange Strecken zu Fuß oder mit der Bahn zurückgelegt, um gemeinsam im amerikanischen Restaurant „Champs“ zu essen und Fußball anzuschauen bzw. in der Innenstadt einzukaufen und uns dann wieder im „Block House“ zusammenzufinden. Es gab auch viel Freizeit, die wir eigenständig gestalteten und so schwärmten wir an mehreren Nachmittagen in kleineren Gruppen aus, um gemeinsamen Interessen nachzugehen und natürlich auch um einander besser kennenzulernen, denn immerhin waren vier von uns neu im Teamprojekt.

Frau Shaik Omar hat uns bei allen Wehwehchen liebevoll medizinisch betreut, so dass wir mit der Erinnerung an eine in jeglicher Hinsicht erfolgreiche und angenehme Teamprojektfahrt nach Hause zurückkehrten. Herr da Silva, der aufgrund seines Schulterleidens nur wenig spielen konnte, verbrachte seine Zeit mit dem Fotografieren des Trainings, mit Trainergesprächen und, nicht zuletzt, mit der Planung der nächsten Teamprojektfahrt, die uns im nächsten Schuljahr in eine Anlage in Südkroatien führen könnte. So wie es derzeit ausschaut, wären alle diesjährigen Teilnehmer auch dann gern wieder mit im Team.