Teamprojektfahrt Judo 2005

 

 

Wie schon im vergangenen Jahr führte auch die diesjährige Teamprojektfahrt die Judokas von Schloss Torgelow zum Warnemünder Ostseestrand. Angenehm untergebracht in der Jugendherberge „Warnemünde“ konnten aber auch diesmal die zwölf Sportler trotz sonnigen Oktoberwetters nur beim Frühsport das Meer und den Strand „genießen“. 
 
 Bei lockerem Konditionstraining mit zwischenzeitlichen gymnastischen Übungen, galt es für die täglichen Trainingseinheiten wach zu werden. Die kurze Freizeit bis zum Beginn des eigentlichen Trainings wurde mit einem gemeinschaftlichen Frühstück und dem Aufräumen der Herbergszimmer gestaltet. Dann hieß es schon wieder „Aufbrechen zum Dojo“ (Trainingsraum der Judokas) ins Universitätsgebäude Ulmenstrasse in Rostock.

Gerade in diesem Jahr stand den Sportlern ein hochkarätiges Trainerteam zur Verfügung. Täglich bis zu drei Trainingseinheiten, d.h. bis zu 7 Stunden Training wurden im Crossover-Training (verschiedene Kampfsportarten) erteilt. Von der frisch gebackenen World Games Siegerin Sabine Felser im Ju Jutsu wurden einige Schüler speziell mit Kampftechniken des Ju Jutsu – Fighting vertraut gemacht und auf die angehenden „German Open“ vorbereitet. 
 Besonders interessant war das zwischenzeitliche Training im Boxen durch den ehemaligen Nationalkader und Kämpfer auf diversen internationalen Turnieren Jan Kriegisch. Er vermittelte geduldig Schlagtechniken des Boxsports, ging auf das Timing zwischen Schrittarbeit und Schlagen ein, und ließ es sich anschließend nicht nehmen mit jedem Schüler ein Sparring durchzuführen.

 
 Zusammen mit Sportlern aus Rostock und Detmold wurden den „Torgelowern“ Techniken des 1. und 2. Schülergrades des Judo - Inyo Ryu näher gebracht. Der Landestrainer von Mecklenburg/ Vorpommern Ralph Paulat verband dabei Techniken für Anfänger mit dem Technikprogramm für Fortgeschrittene. Insgesamt wurden durch den Trainerstab vier Torgelower Schüler gesichtet, und können sich Ende November für die Prüfung zum nächst höheren Technikergrad anmelden.

Wie intensiv und anstrengend das Trainingslager war, zeigt sich darin, dass jede erdenkliche Pause zum Schlafen und Ausruhen genutzt wurde. Selbst gemeinschaftliche Unternehmungen wie der Kinobesuch konnten nicht von allen wahrgenommen werden, denn viele zog es allabendlich magisch zum Bett. Trotzdem meinten Trainer und Sportler zum Schluss, eine erfolgreiche und ereignisreiche Woche erlebt zu haben.