Sonne, Strand und Meer – auf nach San Pepelone

Gut gelaunt machten wir, das Teamprojekt Segeln, uns am Montag, auf den Weg. Nach zwei Stunden Fahrt stiegen wir freudig aus dem Zug in Pepelow. Doch was erwartete uns? Nieselregen, graue Wolken und eisige Kälte. Ein juckender Neoprenanzug ließ unsere schlechte Laune noch ansteigen. Doch spätestens als wir auf unseren Surfbrettern übers Wasser flogen, waren all unsere anfänglichen Sorgen vergessen. Unsere nette Surflehrerin gab uns lehrreiche Tipps und half uns, wo sie konnte. Nach einem leckeren Buffet lagen wir erschöpft und zufrieden in unseren Betten.

Am nächsten Tag hieß es schon früh am Morgen: „Auf die Bretter und los geht’s!“ Durchgefroren und mit blauen Lippen ging’s gleich danach unter die heiße Dusche. Nach kurzem Durschschnaufen wartete schon die nächste Herausforderung auf uns. Während wir unsere zwei Segelboote an Land aufbauten, kam eine Fischersfrau aufgebracht aus der Fischbude gelaufen und machte uns lauthals auf eine tief hängende Telefonleitung aufmerksam. Doch auch dieses Problem konnte uns nicht an unserer geplanten Segeltour hindern.

In den nächsten Tagen erwarteten uns neben Sonnenschein und angenehmen Temperaturen weitere Highlights wie Banane fahren mit Heiserkeitsgarantie, Quallenattacken und Mann-Über-Bord-Manöver. Außerdem bummelten wir bei einem abendlichen Ausflug durch Wismar, ließen es uns gut gehen, inklusive Kino natürlich.
Die Zeit verging wie im Fluge und ehe wir uns versahen, stand die Heimreise bevor.
 
Clara Haug, Michael Lange