Schloss Torgelow im Streetfootball knapp an WM-Qualifikation gescheitert

 

 

Nicht nur bei den weltbesten Fußballern ist die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in ihre entscheidende Phase eingetreten. Auch im Rahmen des internationalen und interkulturellen Projektes „WM Schulen - Fair Play for Fair Life“ (www.wmschulen.de) fanden und finden in diesen Tagen die großen Qualifikationsturniere für die WM-Endrunde statt.
 
 Das Gymnasium Schloss Torgelow beteiligt sich als Botschafter und Vertreter des FIFA-Mitglieds Turkmenistan an diesem Projekt und nahm deshalb am vergangenen Wochenende mit einer Mannschaft am sogenannten Asia-Cup im Streetfootball teil. Das Turnier fand in Halle/Saale statt. Vertreten waren 37 Schulmannschaften aus 13 Bundesländern, die alle als Botschafter für ein asiatisches Land an den Start gingen. In einem Team spielten jeweils zwei Mädchen und Jungen der 5. bzw. 6. Klasse, wobei die Tore einer Mannschaft nur dann zählten, wenn sich auch ein Mädchen in die Torschützenliste eingetragen hatte. Dass bei dieser Art des Fußballspiels der Fairplay-Gedanke eine große Rolle spielt, wird an der Tatsache deutlich, dass neben 3 Punkten für ein gewonnenes Spiel auch immer bis zu 3 Punkte für eine faire Spielweise vergeben wurden.

 
 Das „Team Turkmenistan“ aus Torgelow mit Tony Kowaleski, Julia Lemke, Johanna Angermaier, Niklas Nordmann, Christina Thomas und Florian Pietschmann hatte es in der Vorrundengruppe 5 mit Saudi-Arabien, Tadschikistan, Bhutan und Jemen zu tun. Trotz einer engagierten, kampfstarken Leistung und eines jederzeit fairen Auftretens reichte es am Ende bei zwei Unentschieden und zwei ganz knappen Niederlagen nur für Platz 4 und damit leider nicht für das Erreichen der WM-Endrunde, die parallel zur „richtigen“ Fußball-WM im kommenden Jahr in Potsdam stattfindet. Aber die Enttäuschung über den verpassten Erfolg wich sehr schnell der Freude, bei diesem schönen Turnier dabei gewesen zu sein.