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Business@school Wettbewerb
Wir sind die Sieger der Herzen!

Wir
haben ein paar Tage gebraucht, um den Regionalentscheid in Hamburg
zu verarbeiten. Besonders die Schüler waren am Dienstagabend
gegen 22:00 Uhr sehr traurig und konnten die Entscheidung der Jury
nicht ganz nachvollziehen. Auch wir, die Betreuer, mussten auf der
Rückfahrt und am nächsten Morgen erst einmal unsere Gedanken
sortieren und die Ereignisse Revue passieren lassen.
Losgefahren
waren Rike, Lisa, Lilly, Franz und Mirja voller Hoffnungen und Vorfreude.
Ihr Panic-Band hatte den Schulentscheid bei uns gewonnen und die
damalige Jury rechneten dem lebensrettenden Band große Chancen
aus.
Auf
dem Weg nach Hamburg nahm die Nervosität langsam zu. Was wohl
die anderen Schulen für Geschäftideen haben würden?
Ist das Panic-Band konkurrenzfähig?
Das
Band war und ist konkurrenzfähig! In der Vorrunde haben sich
unsere Schülerinnen und Schüler klar gegen die Konkurrenz
aus Hamburg und Umgebung durchgesetzt.
Im
Finale landeten sie knapp auf dem zweiten Platz hinter dem Dog Secure
System des Christianeums. Für den Juroren, der unsere Gruppe
das Feedback gab, waren Rike und Co. die klaren Favoriten. Leider
teilten nicht alle Jurymitglieder seine Ansicht. Die Personalkosten
erschienen ihnen zu gering.
Und
jetzt? Alles umsonst? Nein, natürlich nicht. Wir haben alle
viel gelernt!
Die Schülerinnen und Schüler konnten während des
Projektes praxisnahen Unterricht erleben und haben sich intensiv
mit wirtschaftlichen Prozessen auseinadergesetzt. Sie haben gelernt
im Team zu arbeiten, den anderen zu unterstützen, seine Sorgen
und Ängste zu teilen. Wir, die Betreuer, haben gelernt, dass
man nicht immer gewinnen kann und auch uns manchmal Flüchtigkeitsfehler
unterlaufen. Wir haben aber vor allen Dingen eine Menge Spaß
gehabt und werden noch oft an die Pizza auf dem Balkon oder Süßigkeitenflashs
im Besprechungsraum denken.
Und?
Neugierig geworden? Im Folgenden stellen wir noch einmal unsere
Geschäftsidee vor:
Was
sich hinter dem Panic-Band verbirgt?
Wir haben ein Armband mit einer integrierten Ortungs- und Sendeeinheit
entwickelt. Im Notfall kann der Träger die Sendeeinheit des
Armbands aktivieren. Die Aktivierung erfolgt durch das Herausziehen
eines Anhängers am Armband.
Die
Notrufzentrale:
Mit der Aktivierung wird dauerhaft ein Signal an eine Tag und Nacht
besetzte Notrufzentrale gesendet. Diese kann das Armband orten und
damit den Standort der in Not geratenen Person identifizieren. In
der Notrufzentrale sind die Daten des Armbandträgers in einem
Profil hinterlegt. Innerhalb der nächsten Minuten versuchen
die Mitarbeiter den Betroffenen selbst und/ oder die Eltern unter
den im Profil hinterlegten Kontaktnummern zu erreichen. Wenn innerhalb
von drei Minuten nicht festgestellt werden kann, dass der Alarm
versehentlich ausgelöst worden ist, wird bei der zuständigen
Polizeidienststelle ein Notruf ausgelöst und der Standort des
Armbandträgers mitgeteilt. Da in der Notrufzentrale alle wichtigen,
für eine Suchaktion relevanten Daten vorhanden sind, kann die
Polizei sofort gezielt aktiv werden.
Das
Produkt:
Unsere Firma bietet ihren Kunden ein kombiniertes Produkt an. Mit
dem Erwerb des Panic-Bands schließen die Kunden einen Servicevertrag
mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten ab. Im
Rahmen des Servicevertrags wird der Armbandträger im Notfall
von unserer Notrufzentrale gerettet.
Fazit:
Würden Sie ein Panic-Band für ihre Kinder kaufen? Sicherlich,
oder? Würden Sie ein Panic-Band tragen, wenn Sie in der Dämmerung
joggen gehen oder in einem schlecht beleuchteten Parkhaus parken?
Bestimmt, oder?
Deshalb
sind wir auch der Meinung, dass das Panic-Band eine sehr überzeugende
Geschäftidee von uns ist. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen
und Schüler, die sich trotz Klausurenstress und Hausaufgaben
monatelang mit ihrer Idee intensiv beschäftigt haben.
Die
potenziellen Kunden, Schülerinnen und Schüler aus der
fünften Klasse, haben es im Anschluss an die Veranstaltung
in Hamburg auf den Punkt gebracht: „IHR SEID FÜR UNS
DIE SIEGER DER HERZEN!“
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