Musikperformance: vier Hauptstädte in fünf Tagen

Die Teamprojektfahrt der Musikperformance begann am Samstagmorgen. Nach einem kurzen Frühstück beluden wir die zwei Minibusse mit unserem Reisegepäck und dem technischen und musikalischen Equipment. Am späteren Abend kamen wir in Bratislava an. Unsere Unterkunft war ein Hausboothotel auf der Donau. Nachdem wir die Minibusse ausgeräumt hatten, bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und aßen gemeinsam zu Abend. Herr Seeber lud uns alle zu einer Kofola (slowakische Cola) ein.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen war eine sogenannte Free Tour durch Bratislava eingeplant. Dabei wurden wir von einem Studenten durch die Stadt geführt, während wir etwas über die Geschichte und die heutige Situation Bratislavas lernten.

Für den dritten Tag war ein Ausflug nach Wien geplant. Schwerpunkt unserer Reise war es ja, in den verschiedenen Städten Bildmaterial – d.h. Foto- und Videaufnahmen -  für unser  neues Thema „Places“ zu sammeln. In Wien wollten wir aber neben dem Sammeln von Material auch ein bisschen Freizeit genießen. Am Nachmittag trafen wir in einem Café eine ehemalige Torgelower Schülerin, die heute als Komponistin in Wien tätig ist. Sie erzählte viele Interessante Dinge aus ihrem Leben. Auch konnten wir Fragen an sie richten, die sie bereitwillig beantwortete. Anschließend fuhren wir wieder zurück nach Bratislava.

Am Dienstag hatten wir einen kleinen Auftritt an der deutschen Schule Bratislava. Dort sollten wir unseren Song präsentieren, den wir in den ersten vier Schulwochen erarbeitet hatten. Auch ein paar Schüler der deutschen Schule Bratislava zeigten in kleinen, interessanten Vorführungen ihr Können – u. a. sahen wir eine Percussion-Gruppe und einen traditionellen Volkstanz. Anschließend gingen wir noch mit zwei Mädchen der Schule durch die Stadt.

Am Mittwoch machten wir einen weiteren Ausflug. Morgens fuhren wir mit dem Zug nach Budapest. Dort sollten wir erneut Bildmaterial sammeln. Aufgrund fahrplantechnischer Fehler mussten wir äußerst früh den Zug zurück nehmen, weshalb wir kaum Zeit in Budapest hatten. Dennoch konnten wir viele Eindrücke, Fotos und Videos sammeln.

An unserem vorletzten Tag fuhren wir dann nach Prag. Dort war auch eine Übernachtung vorgesehen. Nach Ankunft ging es gleich zu weiteren in der Stadt verteilten Stationen. Am späten Nachmittag besuchten wir eines der für Prag berühmten Schwarzlichttheater und schauten uns eine Aufführung mit dem Titel Africania an. Bei diesem interaktiven Stück wurden einige Zuschauer in die Handlung mit eingebunden – u.a. auch Herr Reich und ich. Anschließend besuchten wir als Abschluss der Teamprojektfahrt noch eine kleine Bar.

Am nächsten Morgen machten wir uns sehr früh auf den Nachhauseweg. Insgesamt war es eine sehr anstrengende, aber auch intensive und erfolgreiche Teamprojektwoche.

Nicolas Bülk