Golfer in den österreichischen Dolomiten

Das Teamprojekt Golf war – einer inzwischen guten Tradition folgend - auch in diesem Jahr wieder in das beliebte Dolomitengolf-Ressort nach Osttirol gereist. Österreich empfing uns am Anreisetag mit Dauerregen, doch die folgenden 4 Tage entschädigten dafür mit herrlichem Spätsommerwetter.
 
15 Schüler und 7 Betreuer spielten in zwei Mannschaften nach dem Prinzip des Ryder Cups gegeneinander. Im Team „Blau“ standen, ergänzt durch einige Schüler, wie in den vergangenen Jahren alle Erwachsenen, was die Motivation im Team „Rot“ um den Kapitän Alexander Itterheim natürlich noch deutlich erhöhte. Man wollte den „Blauen“ wieder mal so richtig zeigen, wie man Golf spielt.

Aber der Plan ging bereits am ersten Wettkampftag nicht recht auf. Ging die Vormittagsrunde (18 Loch im Vierer mit Auswahl-Drive) noch unentschieden aus, konnte sich Team „Blau“ am Nachmittag (9 Loch im klassischen Vierer) mit zwei Siegpunkten Vorsprung ein wenig absetzen. Die nächsten beiden Wettkampftage mit erneut jeweils 27 von allen gespielten Löchern brachten am Gesamtstand keinerlei Veränderung. Offenbar waren die Teams nahezu gleich stark besetzt. So mussten die Einzel am letzten Tag die Entscheidung bringen. Am Ende ging es um jeden Punkt. Zwar konnten die „Roten“ den letzten Wettkampftag knapp für sich entscheiden, doch Team „Blau“ rettete einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel und konnte damit – zum ersten Mal überhaupt – den Wettbewerb für sich entscheiden.
 
Die Teamprojektfahrt war auch in diesem Jahr ein durchaus hartes Trainingsprogramm. Täglich 27 Löcher Golf zu spielen, stellte sich insbesondere für unsere Anfänger als eine echte Herausforderung dar. Aber es hat sich gelohnt, denn am Ende konnte wohl jeder für sich kleine oder größere Fortschritte in seinem Spiel erkennen. Der Teamgeist war großartig, die Stimmung toll. Alles in allem eine sehr schöne Tour.