Fußballcamp auf Usedom

Wir schreiben Montag den 24.09.2012, 9:30 Uhr. Das Teamprojekt Fußball begibt sich, gemeinsam mit den Judoka, per Schlossbus nach Zinnowitz (Usedom). Viele Fragezeichen über den Köpfen, ob der Trainingseinheiten die da kommen. Die Koffer sind verstaut, es kann losgehen.

8 Jugendliche plus 2 Erwachsene bitte!

In der Sportschule Zinnowitz angekommen heißt es, Zimmer beziehen und Sachen auspacken. Das erste „Highlight“ setzt die Küche der Sportschule mit einem ausgiebigen Mittagessen. Am Nachmittag dann die erste Trainingseinheit.

Dienstagfrüh, 7:00 Uhr:

Einen anständigen Muskelkater zum Aufstehen und 2 Trainingseinheiten vor Augen, beginnt der Tag schleppend.

Dienstagabend, 21:30 Uhr:

Die Flure sind leer und der Fernsehraum auch. Angesichts der Anstrengungen ziehen die Jungs es vor doch lieber zeitig ins Bett zu gehen, um fit für die anstehende Radtour des nächsten Tages zu sein.

Mittwochfrüh, 8:00 Uhr:

Bergtour an der deutschen Ostseeküste. Wer bis dato der Meinung war es gäbe keine Hügel und Berge an der Ostsee, wird eines besseren belehrt. Herr Träger, seines Zeichens ein Ass auf dem Fahrrad, führt den Tross an. 17 Kilometer hin und 17 Kilometer zurück. Verbunden mit der Trainingseinheit am Nachmittag, ein unglaublich anstrengender Tag. Auch für die Trainer! „An diesem Abend wart niemand gesehen, im Fernsehraum.“

Mittwochabend 19:30 Uhr:

Kinobesuch mit Süßkram und Cola. Belohnung für 2 Tage intensive körperliche Betätigung. Die „Bourne-Verschwörung“ – Eine Wiederholung von der Wiederholung, der Wiederholung!

Donnerstagfrüh:

Die Beine schwer und der Kopf halb in den Ferien, machen wir uns auf zu den letzten beiden Einheiten der Teamprojektfahrt. Trotzdem 3 anstrengende Tage hinter uns liegen, sind alle motiviert und mit vollem Eifer dabei.

Donnerstagabend:

Geschafft!!! Morgen geht es Heim und für einige zum Oktoberfest („o zapft is“), quer durch die Republik.

Freitagmittag:

Willkommen auf Schloss Torgelow.

Eine anstrengende Woche liegt hinter uns. Die Muskeln schmerzen und der Kopf wiegt schwer.

Ihr seid permanent an eure körperliche Belastungsgrenze gegangen und auch darüber hinaus. Auch wenn nicht alles auf Anhieb funktionierte, war an Aufgeben nicht zu denken. Die technische und konditionelle Weiterentwicklung war nicht zu übersehen und das ist nicht selbstverständlich.

Ich bin stolz auf euch, Jungs!!

Besonderer Dank gilt Herrn Träger der uns sicher hin und zurück gebracht hat, und mit seinem Engagement und seiner Erfahrung den Trainingsprozess bereicherte.