"Die Fenstergangster" erreichen beim Europafinale von business@school den 3. Platz

Catharina, Arpad, Iris und Christina aus der 11. Klasse von Schloss Torgelow konnten sich gestern im Europafinale des Wettbewerbs business@school der Boston Consulting Group mit ihrer Idee, leere Schaufenster an Werbekunden zu vermakeln, fast gegen 300 andere Schülerteams aus ganz Europa durchsetzen. Im Finale wurden sie ganz knapp von zwei anderen Schülerteams geschlagen.

Die mit Wirtschaftsexperten hochkarätig besetzte Jury gratulierte den vier Torgelowern zu ihrer gut durchdachten und dabei doch so einfachen Fenstergangster-Geschäftsidee. Den Vorstandsvorsitzenden und den Personalchefs der Aktiengesellschaften wie Deutsche Bahn und Lufthansa gefiel besonders die stringente Power Point Präsentation der Fenstergangster und der anschließende souveräne Umgang mit den anspruchsvollen Fragen der Juroren.

Die „Gangster“ hatten sich mit ihrer Geschäftsidee gegen alle anderen Schulen aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern durchgesetzt. Die vier Schüler waren auf die Idee gekommen, leerstehende Läden und ihre Schaufenster als Werbeflächen zu nutzen. Gerade die Schaufenster von Geschäften in Toplagen in den Innenstädten großer Metropolen eignen sich sehr gut für andere Firmen, um auf ihre Produkte oder Onlineplattformen aufmerksam zu machen. Besonders gut gefiel der Jury das „kreative Schaufenster“, hier kann jeder eine persönliche Botschaft, wie zum Beispiel einen Heiratsantrag oder einen Geburtstagsglückwunsch plakatieren.

Das Projekt business@school wurde von der Unternehmensberatung Boston Consulting ins Leben gerufen und möchte Schülerinnen und Schülern praxisnahen Wirtschaftsunterricht ermöglichen. BCG organisiert den Schülerwettbewerb und stellt über 500 Berater und Betreuer für die Teams zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler des Internatsgymnasiums bei Waren an der Müritz nehmen an dem Projekt im Rahmen ihres Wirtschaftsunterrichts teil. Sie hatten sich bereits in der ersten Phase mit einem börsennotierten Unternehmen und in der zweiten Phase mit einer sehr kleinen Firma beschäftigt. Der Schwerpunkt liegt in diesen beiden Phasen in der Analyse und Auseinandersetzung mit dem Markt, der Wertschöpfungskette, den Wettbewerbern und den Finanzen. In der dritten Phase gründen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Unternehmen. Von der Idee bis zur Finanzierung müssen sie alles selbstständig planen und in einer Präsentation der Jury vorstellen.

Gestern Abend konnte das Schloss Torgelow Team einen sensationellen dritten Platz erreichen! Als Preis erhielten sie neben viel Lob und positivem Feedback eine Reise nach Paris. Es war die vierte Teilnahme des Internatsgymnasiums am Europafinale in München und die beste Platzierung für ein Torgelower Team.  Um so stolzer sind alle auf den Erfolg!