Das Teamprojekt Kunst in Helsinki

Rautatieasema? – Wer an dieser Stelle lediglich „Bahnhof“ versteht, der befindet sich garantiert in Finnland! Exakt dorthin, genauer: nach Helsinki, ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunst-Projektes während der traditionellen Teamprojekt-Woche (24.09.-28.09.2012); insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler sowie Frau Franke und Herr Schnepf machten sich auf den Weg in die nördlichste Hauptstadt der EU, um der ungewöhnlichen und vielgestaltigen Architektur dieser faszinierenden Metropole näher zu kommen.

Per Flugzeug ging es am Montagnachmittag in nur 1,5 h von Berlin nach Helsinki; eine sich an diesen Flug anschließende Tram-Fahrt zur zentrumsnahen Halbinsel Katajanokka – auf welcher das moderne Hostel lag – ließ bereits erste Züge der klaren nordischen Stadtatmosphäre erahnen. Am darauffolgenden Tag galt es dann, das klassizistische Zentrum Helsinkis gemeinsam zu erkunden: hier waren es v.a. der weitläufige Senatsplatz und der beeindruckende weiße Dom bzw. die großzügige Esplanaden-Anlage, welche ganz besonders beeindruckten.

Ach ja: Rentierfelle? Warme Socken? Bärenfleisch in Dosen? – Das am quirligen Hafen und in der Alten Markthalle zu erspähende Angebot präsentierte die gesamte Vielfalt finnischer (Alltags-) Gegenstände bzw. hiesiger kulinarischer Köstlichkeiten. So gestärkt machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend daran, der Stadtarchitektur mittels Papier und Stiften oder dem Fotoapparat künstlerisch beizukommen. Derartige Praxisphasen bestimmten dann auch die Nachmittagsabläufe der nächsten Tage; einzeln oder in Gruppen waren die Schülerinnen und Schüler hier unterwegs, um u.a. die architektonische Fassaden- und Detailvielfalt auf kreative Weise zu verarbeiten. Weiterhin ging es am Dienstagnachmittag per Fähre zur Festungsinsel Suomenlinna – im Ostsee-Schärengarten gelegen, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörend. Ein wahrhaft beeindruckender Besuch! Beeindruckend auch die sich dann während der folgenden Teamprojekt-Tage zeigende Vielfalt der finnischen Stadt – gleich, ob Architektur- oder „Kiasma“-Museum (Mittwoch), gleich, ob Olympiastadion oder Felsenkirche (Donnerstag): Helsinki vermochte es, tagtäglich zu begeistern!

Neben den zahlreichen Besichtigungen bot diese Teamprojekt-Fahrt ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbstverständlich auch Zeit füreinander – Zeit für ganz individuelle Erkundungen oder ein gemeinsames Abendessen. Die allabendlich stattfindenden Auswertungen der künstlerischen Ergebnisse verstärkten den Gemeinschaftssinn zusätzlich.

Kurzum: Die Fahrt des Kunst-Teamprojektes nach Helsinki darf rückblickend als eine äußerst interessante bezeichnet werden; die Eindrücke bleiben und werden die folgende Kurs-Arbeit sicherlich mehr denn positiv bestimmen!