Bioprojekt auf Exkursion nach Dresden


Wir vom Teamprojekt „Angewandte Biologie“ haben uns im Jahr 2006 auf eine aufschlussreiche Teamprojektfahrt nach Dresden begeben.
 
 Nach einer mehrstündigen Zugfahrt erreichten wir unser Jugendhotel nahe der Innenstadt Dresdens. Wir richteten uns sogleich unsere Zimmer ein und begannen die Gegend zu erkunden. Neben größeren Filialen großer Handelsketten und „Snackpoints „entdeckten wir auch einige der vielen Sehenswürdigkeiten Dresdens wie den Zwinger, das WTC und die Frauenkirche. 
 
 In den folgenden Tagen besuchten wir den örtlichen Zoo, wo wir Affen Elefanten, Lamas und Nacktmulle u.v.m. in liebevoll gestalteten Gehegen sahen. Besonders die Nacktmulle interessierten uns, da man diese einzigartigen Tiere nur sehr selten in zoologischen Gärten bewundern kann. Auch der Besuch des botanischen Gartens erbrachte weitere Erkenntnisse über die Vegetationen in jeweiligen Zonen wie das Sibirische Hochland, die Wüsten Afrikas und außerdem lernten wir viel über die heilenden und tödlichen Wirkungen von Pflanzen bei deren Einnahme.


  

 Zu den eigentlichen Höhepunkten der Projektfahrt gehörten eindeutig der Besuch des Hygienemuseums in dem wir vielerlei ausprobieren konnten. Schwerpunkt dieses Museums ist der Mensch. Dort konnte man die inneren Funktionen des Menschen erkunden, bekam Informationen zu Sexualität und Krankheiten des Menschen, konnte Versuche zur Veranschaulichung körperlicher Vorgänge ausprobieren oder sein Gehirn auf Trapp bringen. 
 
 Ein Besuch der „Sealife“ – Ausstellung brachte uns auf anschauliche Weise neue Erkenntnisse über das Leben in marinen Ökosystemen und deren Bedrohung. Die Wartezeit bis zum Einlass wurde uns durch einen Crashkurs in Genetik von Herrn Seidelmann verkürzt. 
 Ein weiterer Schwerpunkt war dann das dazugehörige genetische Praktikum im „Gläsernen Labor“. Hier führten wir u.a. einen Vaterschaftstest im Rahmen einer ausführlichen X-Chromosomenanalyse durch. Dabei wurden uns wichtige Grundlagen und Techniken der modernen Genetik vermittelt. 


  


 Am späten Abend durften wir dann inmitten wichtiger Vertreter der Fachwelt an einem Vortrag zweier renommierter Wissenschaftler teilnehmen. In diesem wurden wir mit neuesten cytologischen Techniken vertraut gemacht und stießen dabei in die uns bisher noch unbekannten Räume zwischen 10 bis einen halben Nanometer vor. 
 
 Natürlich gab es auch außerprojektliche Aktivitäten, wie ein abendlicher Besuch des Kinofilms „das Parfüm“ oder einfach gemeinschaftliche Unternehmungen. 

Lisa, Adrian und Franz