ABI-ART 2010 Kunsthauptfachschüler präsentieren ihre Abschlussarbeiten

Wenn sich an einem gewöhnlichen Mittwochnachmittag im März größere Menschenmengen tuschelnd im Foyer des Schlosses versammeln, dann muss ein besonderes Ereignis bevorstehen…

In der Tat: Am 17. 3. war es wieder soweit. Acht Hauptfachschülerinnen und ein Hauptfachschüler präsentierten ihre Abschlussarbeiten im Fach Kunst.

Diesmal wurden Freunde, Eltern und Lehrer mit den unterschiedlichsten Werken überrascht:

Abiart2010 Internat schloss Torgelow

Cosima Gerlach überzeugte mit ihrer surrealen „Unendlichen Geschichte“ im Forum.

Abiart2010 Internat Schloss Torgelow

Im Wintergarten zeigte Sinah ihr an Otto Dix angelehntes Gemälde „Bildnis der Eltern“.

Abiart2010 Internat Schloss Torgelow

Bodo orientierte sich an Guiseppe Arcimboldos Porträts und zeigte seine Geschwister in einer Fotoreihe zum Thema „Vier Jahreszeiten“.

„Was ist der Sinn des Lebens?“ Diese Frage stellte sich Cosima von Meer in ihrem sehr persönlichen Musikvideo.

Abiart2010 Internat Schloss Torgelow

In ihrer Performance, die von Christos Verhüllungsaktionen inspiriert war, enthüllte Sandra Schüler unserer Schule und kam zu dem Schluss: Jeder Mensch ist einzigartig und ein Geschenk.

Abiart2010 Internat Schloss Torgelow

Michelle setzte sich mit einem barocken Gemälde auseinander: Sie bearbeitete Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring in einer Fotoserie digital. So wurde uns der Wandel der Jugendkultur im Laufe der Jahrhunderte vor Augen geführt.

AbiArt2010 - Internat Schloss Torgelow

Swantje präsentierte im Haus der Zukunft ihre multifunktionalen Sitzmöbel. Ihr Designkonzept sieht vor, dass sich die Stühle im Handumdrehen zu einem variablen Regalsystem zusammenstecken lassen. Die Zuschauer machten die „Sitzprobe“ und waren von dieser Idee überzeugt!

In der Mensa konfrontierte uns Julia mit zwei Assemblagen zum Thema „Enough Food?“ Unser Leben im Überfluss wurde mit dem Nahrungsmangel in der dritten Welt kontrastiert.

Abiart2010 Internat Schloss Torgelow

Ariane beendete die Präsentation mit einer ausdrucksstarken Installation, die sie „Von der Hand in den Mund“ nannte. Eindrucksvoll kritisierte sie unser oft unreflektiertes Konsumverhalten in der globalisierten Welt.

Am Ende hatten die Zuschauer allen Grund, den Künstlern zu gratulieren. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt!